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	<title>Der kleine Tiff &#187; 1. Ein neues Zuhause</title>
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	<description>Die Abenteuer von Tiff, Bümp und Raw</description>
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		<title>20 .  Tiff streut Kirschbl&#252;ten</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Mar 2006 16:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[1. Ein neues Zuhause]]></category>

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		<description><![CDATA[Tiff h&#252;pfte vom Fenstersims hinunter und kletterte in die &#196;ste des Kirschbaums. Er hangelte sich von Ast zu Ast. Jeder Ast liess einige der rosa Bl&#252;ten zu Boden fallen. Schnell sammelte Tiff die Bl&#252;ten von Boden auf und trug sie auf einem Haufen zusammen. Am Schluss war der Haufen so gross, dass Tiff sich h&#228;tte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tiff h&#252;pfte vom Fenstersims hinunter und kletterte in die &#196;ste des Kirschbaums. Er hangelte sich von Ast zu Ast. Jeder Ast liess einige der rosa Bl&#252;ten zu Boden fallen. Schnell sammelte Tiff die Bl&#252;ten von Boden auf und trug sie auf einem Haufen zusammen. Am Schluss war der Haufen so gross, dass Tiff sich h&#228;tte darin verstecken k&#246;nnen, aber danach stand ihm nicht der Sinn.</p>
<p>Tiff nahm zwei Arme voll Bl&#252;ten vom Haufen weg und kletterte durch den Fensterspalt wieder in die Wohnung. Das rothaarige M&#228;dchen und der lustige Junge schliefen noch. Gut so! Leise begann Tiff die Bl&#252;ten im Raum zu verteilen. Eine ganze Reihe auf das B&#252;cherregal und einige in die Arme der Leuchte. Drei Bl&#252;ten vor den kleinen Spiegel und vier auf das Nachttischchen.</p>
<p>Dann musste er Nachschub im Garten holen. Gesch&#228;ftig schlich er hin und her und verteilte Bl&#252;te um Bl&#252;te, bis das ganze Schlafzimmer von den rosafarbenen, duftenden Kleinoden &#252;bers&#228;t war. Nun kam die letzte Ladung, darauf freute sich Tiff besonders. Vorsichtig, um das rothaarige M&#228;dchen und den lustigen Jungen nicht fr&#252;hzeitig aufzuwecken, platzierte Tiff ein kleines H&#228;ufelchen Kirschbl&#252;ten vor den beiden Schlafenden auf der Bettdecke.</p>
<p>Leise schlich er einletztes Mal aus dem Fenster und bat zwei Hummeln, im beim Wecken des rothaarigen M&#228;dchens und des lustigen Jungen behilflich zu sein. Die Hummeln summten um die K&#246;pfe der Beiden, und diese wachten ganz langsam auf.</p>
<p>Tiff h&#252;pfte aufgeregt auf und ab vor Spannung, als das rothaarige M&#228;dchen seine Augen &#246;ffnete. Ungl&#228;ubig schaute es sich im Zimmer um und entdeckte dann am Fussende des Bettes den h&#252;pfenden Tiff. Das rothaarige M&#228;dchen lachte vor Freude und Tiff war unendlich gl&#252;cklich.</p>
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		<title>19 .  Tiff beobachtet eine Hummel</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Mar 2006 16:13:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[1. Ein neues Zuhause]]></category>

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		<description><![CDATA[Tiff wurde von einem wunderbar warmen Sonnenstrahl geweckt. Der Sonnenstrahl war nur klein und strich Tiff freundlich &#252;ber den Kopf. Das rothaarige M&#228;dchen und der lustige Junge schliefen noch fest. Tiff schlich vorsichtig den kleinen Sonnenstrahl entlang, &#252;ber die Bettdecke des lustigen Jungen. Er h&#252;pfte vom Bett hinunter und t&#228;nzelte der hellen Spur entlang, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tiff wurde von einem wunderbar warmen Sonnenstrahl geweckt. Der Sonnenstrahl war nur klein und strich Tiff freundlich &#252;ber den Kopf. Das rothaarige M&#228;dchen und der lustige Junge schliefen noch fest. Tiff schlich vorsichtig den kleinen Sonnenstrahl entlang, &#252;ber die Bettdecke des lustigen Jungen. Er h&#252;pfte vom Bett hinunter und t&#228;nzelte der hellen Spur entlang, die die Sonne auf den Holzboden zeichnete, kletterte dann auf die Fensterbr&#252;stung, wo die Sonne herkam.</p>
<p>Tiff schob den Vorhang etwas zur Seite und schaute aus dem Fenster. Vor Staunen blieb ihm der Mund offen stehen. Welch eine Pracht! Direkt vor dem Fenster stand ein Kirschbaum mit rosa Bl&#252;ten und in diesen Bl&#252;ten surrten und summten die verschiedensten Bienen, Hummeln und Wespen.</p>
<p>Tiff roch den Duft der Bl&#252;ten und weil das Fenster einen kleinen Spalt offen stand, schl&#252;pfte er hindurch ins Freie und setzte sich auf die Fensterbank. Eine Hummel flog zu ihm her&#252;ber und summte: „Sie riechen so gut, sie sind so sch&#246;n“. Dann eilte sie zu einer Bl&#252;te und sammelte den Bl&#252;tenstaub ein. Und schon flog sie wieder zu Tiff und rief ihm zu: „Riech, wie wunderbar, sieh wie wundersch&#246;n!“ Und schon war die Hummel wieder weg und schlemmte von der n&#228;chsten Bl&#252;te.</p>
<p>Tiff hatte grosse Freude und sah dem gesch&#228;ftigen Treiben im Kirschbaum zu. Wie traurig war er in der Nacht noch gewesen. Zwar vermisste er immer noch seine Freunde, aber im warmen Morgenlicht und bei dem Duft der Bl&#252;ten gefiel ihm die Welt schon wieder ganz gut. Ausserdem waren das rothaarige M&#228;dchen und der lustige Junge sehr nett zu ihm gewesen, sie hatten ihm zu Essen gegeben und hatten ihn getr&#246;stet. So gerne w&#252;rde Tiff ihnen eine Freude machen.</p>
<p>Schon kam wieder die Hummel geflogen und schlug vor Tiffs Augen einen doppelten Looping. Aufgeregt schnurrte sie: „Diese Blumen sind so sch&#246;n und duften so gut, es macht einfach gl&#252;cklich.“ Und weg war die Hummel.</p>
<p>Das brachte Tiff auf eine Idee, er wusste jetzt, wie er dem rothaarigen M&#228;dchen und dem lustigen Jungen eine Freude machen konnte.</p>
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		<title>18 .  Tiff vermisst seine Freunde</title>
		<link>http://www.derkleinetiff.ch/2006/03/17/18-tiff-vermisst-seine-freunde/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Mar 2006 16:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[1. Ein neues Zuhause]]></category>

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		<description><![CDATA[Tiff sass vor dem Tierbuch und betrachtete das Bild einer kleinen Robbe. Genau wie sein Freund im Zoo sah sie aus. Wie sch&#246;n sie es zusammen gehabt hatten. Tiff fuhr liebevoll mit dem Pf&#246;tchen &#252;ber das Bild. Auch musste er immer wieder an das kleine weisse Tigerm&#228;dchen denken. Stundenlang hatten sie zusammen herumgetollt. Tiff wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tiff sass vor dem Tierbuch und betrachtete das Bild einer kleinen Robbe. Genau wie sein Freund im Zoo sah sie aus. Wie sch&#246;n sie es zusammen gehabt hatten. Tiff fuhr liebevoll mit dem Pf&#246;tchen &#252;ber das Bild. Auch musste er immer wieder an das kleine weisse Tigerm&#228;dchen denken. Stundenlang hatten sie zusammen herumgetollt.</p>
<p>Tiff wurde traurig. Er vermisste seine Freunde sehr. Wenn er jetzt, so alleine im Mondenschein sitzend, an sie dachte, musste er weinen. Leise schluchzte er vor sich hin und trocknete sich die Tr&#228;nen mit dem gr&#252;nen Seidenschal ab. Sein ganzer K&#246;rper zitterte vor lauter Schluchzen. Er konnte gar nicht mehr aufh&#246;ren zu weinen.</p>
<p>Da stand pl&#246;tzlich der lustige Junge neben ihm und betrachtete das kleine H&#228;ufelchen Elend. Der lustige Junge streichelte Tiff &#252;ber das Fell und hob ihn hoch. Er nahm Tiff in den Arm und dieser dr&#252;ckte sich, noch immer weinend, an seine Brust. Der lustige Junge nahm den kleinen Tiff mit zu sich ins Bett, wo auch das rothaarige M&#228;dchen schon besorgt wartete.</p>
<p>Auf der Brust des lustigen Jungen liegend kuschelte sich Tiff wieder in den gr&#252;nen Seidenschal. Das rothaarige M&#228;dchen streichelte ihm sanft &#252;ber das K&#246;pfchen, so lange, bis Tiff sich beruhigt hatte und langsam wieder m&#252;de wurde. Vom gleichm&#228;ssigen Atmen des lustigen Jungen wurde Tiff auf und ab gewiegt.</p>
<p>Das rothaarige M&#228;dchen und der lustige Junge sprachen noch eine Weile miteinander und Tiff h&#246;rte den Stimmen zu. Er dachte &#252;ber all seine Abenteuer nach und drehte sich hin und her. Wenn er an die Robbe und das kleine weisse Tigerm&#228;dchen dachte, musste wieder weinen, dann streichelte ihn das rothaarige M&#228;dchen und es ging ihm sofort besser.</p>
<p>Nach einer langen Weile schlief Tiff endlich ein.</p>
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		<title>17 .  Tiff schaut ein Tierbuch an</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Mar 2006 16:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tiff &#246;ffnete die erste Seite des Buches. Im Inhaltsverzeichnis konnte er sehen, dass das Buch von allen Arten von Tieren der Welt handelte. Tiff hatte selbst ja schon viele Tiere gesehen, in seiner fr&#252;heren Heimat und im Zoo. Aber was ein „Beuteltier“ sein sollte, das wusste er nicht. Er schlug also als erstes die Seite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tiff &#246;ffnete die erste Seite des Buches. Im Inhaltsverzeichnis konnte er sehen, dass das Buch von allen Arten von Tieren der Welt handelte. Tiff hatte selbst ja schon viele Tiere gesehen, in seiner fr&#252;heren Heimat und im Zoo. Aber was ein „Beuteltier“ sein sollte, das wusste er nicht. Er schlug also als erstes die Seite mit den Beuteltieren auf und sah zu seinem Erstauen ein ihm sehr bekanntes Tier vor sich: Ein K&#228;nguru. Es hatte im Zoo ganz in seiner N&#228;he gelebt. Ein K&#228;nguru war also ein Beuteltier und ein Beuteltier war ein S&#228;ugetier und das waren auch die Affen. Jetzt war Tiff sehr gespannt, er bl&#228;tterte wie wild in dem Buch und fand schliesslich ein Bild von einem kleinen &#196;ffchen, das fast genauso aussah, wie er selbst, es war ein Maki-&#196;ffchen. Ah, ja! Das stimmte, auf der Schrifttafel vor seiner Kammer im Zoo war ebenfalls von Maki-&#196;ffchen die Rede gewesen.</p>
<p>Tiff schaute sich die Affen in dem Buch genau an, es gab hunderte von ihnen und alle sahen ein bisschen anders aus. Tiff war fasziniert. Als er mit den Affen fertig war, begann er, das Buch nochmals ganz von vorne durchzubl&#228;ttern. Fische, V&#246;gel, Raubkatzen – hier war auch der Leopard wieder – Robben, M&#252;cken, W&#252;rmer, Spinnen.</p>
<p>Tiff bl&#228;tterte in dem Buch und blieb an dieser und jener Stelle h&#228;ngen. Da war wieder das K&#228;nguru, sein Nachbar vom Zoo. Dann war da die Giraffe, Tiff hatte von seiner Kammer im Zoo aus nur immer ihren Kopf gesehen.</p>
<p>Je l&#228;nger sich Tiff das Buch anschaute, desto mehr wurde ihm schwer ums Herz. All die vielen Tiere im Zoo waren immer da gewesen, um ihn zu unterhalten. Er vermisste sie. Wie gerne h&#228;tte er ihnen von seinen Abenteuern erz&#228;hlt. Tiff wurde traurig. Ja, er vermisste seine Freunde und f&#252;hlte sich sehr alleine. Er erinnerte sich an eine Robbe, mit der er immer im Teich geplanscht hatte und den kleinen weissen Tiger, mit dem er Fangen gespielt hatte. Sie waren so weit weg.</p>
<p>Tiff seufzte tief. Wie sch&#246;n es doch w&#228;re, wenn sie auch hier w&#228;ren.</p>
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		<title>16 .  Tiff stellt sich dem Leoparden</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Mar 2006 16:10:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[1. Ein neues Zuhause]]></category>

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		<description><![CDATA[Tiff starrte den Leoparden an und &#252;berlegte. Was tun? Davon springen w&#252;rde nicht helfen, der Leopard w&#228;re schneller. Stillstehen und tot spielen w&#252;rde nichts bringen, denn der Leopard hatte ihn ja schon bemerkt. Es war aus. Das wusste Tiff. Gegen einen Leoparden konnte man nichts tun. Tiff seufzte, zog den Seidenschal zu sich heran und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tiff starrte den Leoparden an und &#252;berlegte. Was tun? Davon springen w&#252;rde nicht helfen, der Leopard w&#228;re schneller. Stillstehen und tot spielen w&#252;rde nichts bringen, denn der Leopard hatte ihn ja schon bemerkt. Es war aus. Das wusste Tiff. Gegen einen Leoparden konnte man nichts tun. Tiff seufzte, zog den Seidenschal zu sich heran und wartete auf den Angriff.</p>
<p>Tiff kuschelte sich in den Seidenschal und beobachtete den Leoparden. Wann w&#252;rde er ihn endlich anspringen? Doch der Leopard bewegte sich nicht. Eigentlich zitterten nicht einmal seine Ohrenspitzen. Etwas stimmte mit diesem Leoparden nicht. Tiff wurde neugierig, er schlich vorsichtig n&#228;her, doch noch immer bewegte sich der Leopard nicht. Tiff h&#252;pfte vorsichtig zweimal auf und ab. Nichts.</p>
<p>Tiff machte einen hohen Sprung, so dass der Tisch wackelte. Jetzt musste der Leopard reagieren, und tats&#228;chlich, er bewegte sich, schwankte vor und zur&#252;ck und kippte schliesslich mit einem dumpfen Rumpeln nach hinten weg. Tiff war sehr verwirrt und trippelte an die Stelle, an der soeben noch der Leopard gesessen hatte. Erst jetzt begriff Tiff, dass er keinem echten Leoparden gegen&#252;ber gestanden hatte. Was ihn angestarrt hatte, war die Fotografie eines Leoparden in einem Buch gewesen, ein Buch, das nun umgekippt war. Auf dem Buchdeckel sass in unver&#228;nderter Pose der Leopard.</p>
<p>So war es also noch nicht aus mit Tiff. Er fiepste vor Freude. Der L&#228;rm musste wohl das rothaarige M&#228;dchen geweckt haben, denn es hob im Bett seinen Kopf und schaute umher. Schnell versteckte sich Tiff unter seinem gr&#252;nen Seidenschal. Er hatte pl&#246;tzlich gar keine Angst mehr und er wollte auch nicht mehr zu dem rothaarigen M&#228;dchen und dem lustigen Jungen, um zu schlafen. Tiff hatte nur noch einen Wunsch: Er wollte das Buch mit dem Leoparden anschauen.</p>
<p>Geduldig wartete Tiff, bis das rothaarige M&#228;dchen wieder eingeschlafen war, und r&#252;ckte dann das grosse Buch auf der Tischplatte bis an die andere Kante, wo gerade ein heller Mondenschein auf den Tisch fiel. Neugierig &#246;ffnete er den Buchdeckel.</p>
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		<title>15 .  Tiff erwacht im Dunkeln</title>
		<link>http://www.derkleinetiff.ch/2006/03/07/15-tiff-erwacht-im-dunkeln/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Mar 2006 16:10:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[1. Ein neues Zuhause]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach seiner aufregenden Schifffahrt und dem halsbrecherischen Flug war Tiff sehr schl&#228;frig. Das rothaarige M&#228;dchen hatte ihn aufgehoben und in den gr&#252;nen Seidenschal gewickelt, in dem er schon einmal so gut geschlafen hatte. Tiff kuschelte sich in den Schal und schlief schon bald ein. Als Tiff erwachte, war es dunkel und still in der Wohnung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach seiner aufregenden Schifffahrt und dem halsbrecherischen Flug war Tiff sehr schl&#228;frig. Das rothaarige M&#228;dchen hatte ihn aufgehoben und in den gr&#252;nen Seidenschal gewickelt, in dem er schon einmal so gut geschlafen hatte. Tiff kuschelte sich in den Schal und schlief schon bald ein.</p>
<p>Als Tiff erwachte, war es dunkel und still in der Wohnung. Nur der Mond schien durch die Fenster und tauchte die Tische, St&#252;hle und Schr&#228;nke in ein blaues, fahles Schimmerlicht. Tiff schaute sich um. Wo waren das rothaarige M&#228;dchen und der lustige Junge? Pl&#246;tzlich f&#252;hlte er sich einsam und &#228;ngstlich in der gespenstisch schimmernden Wohnung. Tiff merkte, wie draussen der Wind wehte und meinte das Heulen eines Wolfes zu h&#246;ren. Er schauderte. Unbedingt wollte er das rothaarige M&#228;dchen und den lustigen Jungen finden. Also schaute er sich genau um und versuchte im Mondlicht seine Umgebung zu erkennen. Ah! Er hatte sie entdeckt.</p>
<p>Das rothaarige M&#228;dchen und der lustige Junge schliefen im gegen&#252;ber liegenden Zimmer. Tiff konnte sie durch die T&#252;rrahmen hindurch sehen. Schon wollte er aufspringen und hin&#252;ber h&#252;pfen, als ihn wieder dieses seltsame Schauern packte. Er musste vorsichtig sein, konnte nicht einfach durch die Wohnung rennen. Er beschloss, er w&#252;rde die Wand entlang schleichen. Ausserdem wollte er den gr&#252;nen Seidenschal mit sich nehmen, um sich im Notfall darin verstecken zu k&#246;nnen. Er fasste ein Ende des Schals mit dem Schwanz und schlich los. Zuerst musste er &#252;ber einen Sessel klettern. Vorsichtig zog er den Schal hinter sich her und versuchte, m&#246;glichst keine Ger&#228;usche zu verursachen.</p>
<p>Als er den Sessel hinter sich gebracht hatte, stand er vor einem grossen Schreibtisch. Tiff &#252;berlegte: Sollte er unter dem Tisch hindurch kriechen, oder &#252;ber den Tisch hin&#252;ber? Er beschloss, dass es sicherer war, &#252;ber den Tisch hin&#252;ber zu gehen, dann hatte er den Raum besser im Blickfeld. Tiff sprang auf die Tischplatte.</p>
<p>Was er nun sah, raubte ihm den Atem, vor Schreck konnte er sich nicht mehr bewegen. Direkt vor ihm sass ein Leopard und starrte ihm in die Augen.</p>
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		<item>
		<title>14 .  Tiff wird getrocknet</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Mar 2006 16:09:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Noch immer zitterte der pitschnasse Tiff in der Hand des rothaarigen M&#228;dchens. Ihm war so kalt. Das M&#228;dchen versuchte, ihn mit einem Handtuch trocken zu rubbeln, aber sein Fell war so dicht, dass es feucht blieb. Da legte das rothaarige M&#228;dchen, das Handtuch auf einen Stuhl, setzte Tiff darauf ab und holte einen F&#246;n hervor. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch immer zitterte der pitschnasse Tiff in der Hand des rothaarigen M&#228;dchens. Ihm war so kalt. Das M&#228;dchen versuchte, ihn mit einem Handtuch trocken zu rubbeln, aber sein Fell war so dicht, dass es feucht blieb. Da legte das rothaarige M&#228;dchen, das Handtuch auf einen Stuhl, setzte Tiff darauf ab und holte einen F&#246;n hervor. Der F&#246;n blies warme Luft auf Tiffs Fell. Das war wunderbar. Das summende Ger&#228;usch des F&#246;ns fand Tiff sehr angenehm. Die warme Luft trocknete sein Fell und er h&#246;rte endlich auf vor K&#228;lte zu zittern.</p>
<p>Der warme Wind des F&#246;ns blies in sein Gesicht und Tiff f&#252;hlte sich wie ein Pilot in einem Windkanal. Das Summen des F&#246;ns erinnerte ihn an die Propeller eines Flugzeugs. Tiff formte aus dem Handtuch ein kleines Nest, das war der Sitz seines Doppeldeckers. Er streckte sein N&#228;schen in den warmen Wind des F&#246;ns und breitete die Arme aus. Sein Schw&#228;nzchen streckte er in die H&#246;he und bewegte die Spitze wie das Ruder eines Flugzeuges hin und her.</p>
<p>Tiff flog eine Rechtskurve, der heisse Wind peitschte auf seine linke Wange und er versuchte den Doppeldecker zu stabilisieren. Die Turbulenzen waren betr&#228;chtlich und er fand kaum Halt in seinem Sitz. Aus den Augenwinkeln sah Tiff das rechte Stuhlbein auf sich zukommen. Mit letzter M&#252;he riss er das Flugzeug herum und machte einen Looping. Er sp&#252;rte, wie der Wind &#252;ber seinen R&#252;cken fegte. Nun flog er eine Linkskurve und der heisse Luftstrom …</p>
<p>… war verschwunden. Das rothaarige M&#228;dchen hatte den F&#246;n ausgeschaltet. Tiff h&#252;pfte auf seinem Handtuch hoch und gestikulierte wild mit allen Beinen, Armen und mit dem Schw&#228;nzchen. Aber das rothaarige M&#228;dchen verstand leider nicht, das sein Doppeldecker gerade abst&#252;rzte. Tiff schnappte sich das Handtuch und zog es von Stuhl hinunter. Er arrangierte das Handtuch unter dem Stuhl und legte sich, alle Viere von sich streckend, darauf.</p>
<p>Bruchlandung.</p>
<p>Das rothaarige M&#228;dchen war leider nicht gewillt, den abgest&#252;rzten Piloten Tiff in einem Rettungswagen mit lauten, schrillen Sirenen abzutransportieren. Nun gut, dann eben nicht. Tiff rollte sich auf dem Handtuch zusammen und stellte fest, dass er ganz sch&#246;n m&#252;de war. Was er alles erlebt hatte! Langsam wurde Tiff schl&#228;frig und er schloss die &#196;uglein.</p>
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		<title>13 .  Tiff friert in der Sch&#252;ssel</title>
		<link>http://www.derkleinetiff.ch/2006/02/28/13-tiff-friert-in-der-schussel/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2006 16:08:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[1. Ein neues Zuhause]]></category>

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		<description><![CDATA[Da stand das rothaarige M&#228;dchen auf der Schwelle des Badezimmers und starrte Kapit&#228;n Tiff auf seiner Badelatsche entsetzt an. Es war weder in den See gefallen, noch wurde es von einer riesenhaften Wasserschlange bedroht. Tiff konnte sich nicht recht vorstellen, warum das rothaarige M&#228;dchen geschrieen hatte. Er konnte keinerlei Gefahr erkennen. Das rothaarige M&#228;dchen schraubte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da stand das rothaarige M&#228;dchen auf der Schwelle des Badezimmers und starrte Kapit&#228;n Tiff auf seiner Badelatsche entsetzt an. Es war weder in den See gefallen, noch wurde es von einer riesenhaften Wasserschlange bedroht. Tiff konnte sich nicht recht vorstellen, warum das rothaarige M&#228;dchen geschrieen hatte. Er konnte keinerlei Gefahr erkennen.</p>
<p>Das rothaarige M&#228;dchen schraubte den Wasserhahn zu. Das fand Tiff nicht so nett, denn nun gab es keinen Wasserfall mehr und die Schaumflocken wirbelten nicht mehr durch die Luft. Hinter dem rothaarigen M&#228;dchen tauchte der lustige Junge auf. Er lachte und Tiff freute sich dar&#252;ber. Wenigstens der lustige Junge hatte Gefallen an Kapit&#228;n Tiffs See und Schiff gefunden. Doch dann holte der lustige Junge einen grossen Putzlappen und begann, den See aufzusaugen. Nach kurzer Zeit war Kapit&#228;n Tiffs Schiff auf Grund gelaufen, der See war verschwunden, die Schaumflocken fielen in sich zusammen und Tiff hatte irgendwie schlechte Laune. Beleidigt stapfte Tiff aus dem Badezimmer und hinterliess eine Spur aus Wasserpfoten im Gang. Hinter sich h&#246;rte er das rothaarige M&#228;dchen seufzen. Das erstaunte ihn. Er blieb stehen und schaute das M&#228;dchen fragend an. Etwas stimmte nicht, aber Tiff konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, was es war.</p>
<p>Das rothaarige M&#228;dchen hob Tiff vom Boden hoch und setzte ihn in eine Sch&#252;ssel. Es schaute ihn so verzweifelt an, dass Tiff nicht traute, sich zu bewegen. Er beschloss, es sei Zeit f&#252;r den „ich-bin-so-lieb-und-ich-weiss-nicht-was-ich-falsch-gemacht-habe-Blick“. Das n&#252;tzte ein wenig. Das rothaarige M&#228;dchen l&#228;chelte und half dann dem lustigen Jungen, das Badezimmer zu trocknen.</p>
<p>In der Zwischenzeit blieb Tiff in der Sch&#252;ssel sitzen. Er wusste, dass es unklug w&#228;re, sich jetzt zu bewegen. Immer wieder schielten der lustige Junge und das rothaarige M&#228;dchen abwechslungsweise zu ihm her&#252;ber, um zu schauern, ob er noch da sitze. Ja, Tiff w&#252;rde ganz ruhig in seiner Sch&#252;ssel sitzen bleiben. Das Wasser tropfte von seinem Fell hinunter und bildete eine kleine Lache in der Sch&#252;ssel. Das Wasser war ziemlich kalt, und Tiff begann zu frieren. Er beschloss, sich nichts anmerken zu lassen, irgendwie war jetzt nicht der richtige Zeitpunkt. Immer k&#252;hler wurde ihm. Er begann zu zittern. Aber immer, wenn der lustige Junge oder das rothaarige M&#228;dchen zu ihm hin&#252;ber schauten, stellte er sich ganz ruhig und blickte zufrieden und lieb. Sobald sie wegschauten, begann er wieder zu zittern. Schliesslich zitterte er so stark, dass seine Z&#228;hnchen klapperten. Jetzt hatten sie es gemerkt. Tiff zitterte wie Espenlaub, seine F&#252;sschen waren eiskalt und das rothaarige M&#228;dchen nahm ihn besorgt in die Hand.</p>
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		<title>12 .  Tiff nimmt ein Bad</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2006 16:08:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[1. Ein neues Zuhause]]></category>

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		<description><![CDATA[Tiff beschloss, dass er nicht so schmutzig bleiben konnte und sah sich nach einem Teich oder Fluss um, um sich waschen zu k&#246;nnen. Aber in der Wohnung gab es dies nat&#252;rlich nicht. Die Badewanne vielleicht? Tiff fand, dass sie viel zu gross war. Aber das Waschbecken schien ihm ziemlich geeignet. Tiff drehte den Wasserhahn auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tiff beschloss, dass er nicht so schmutzig bleiben konnte und sah sich nach einem Teich oder Fluss um, um sich waschen zu k&#246;nnen. Aber in der Wohnung gab es dies nat&#252;rlich nicht. Die Badewanne vielleicht? Tiff fand, dass sie viel zu gross war. Aber das Waschbecken schien ihm ziemlich geeignet.</p>
<p>Tiff drehte den Wasserhahn auf und kippte etwas Badeschaum in das Waschbecken. Er setzte sich unter den Wasserstrahl und genoss den k&#252;nstlichen Wasserfall. Innert kurzer Zeit t&#252;rmte sich um Tiff der Schaum auf. Das fand Tiff lustig und er begann, eine kleine H&#246;hle im Schaum zu graben, dann einen Gang und eine weitere H&#246;hle. Nun war er am Rand des Waschbeckens angekommen und schaute aus seiner Schaumh&#246;hle hinaus. Das Wasser tropfte in einem pl&#228;tschernden Bach &#252;ber den Rand des Waschbeckens und die Schaumfetzen flogen im ganzen Badezimmer umher. Tiff sprang aus dem Waschbecken hinaus und setzte sich auf den Boden, genau da hin, wo das Wasser vom Waschbeckenrand hinunterlief. Toll! Dieser Wasserfall war noch viel besser, als der Wasserhahn. Wie ein echter Wasserfall pl&#228;tscherte das Wasser auf den Boden. Und in der Luft wirbelten hunderte von Schaumflocken.</p>
<p>Auf dem Fussboden begann sich ein kleiner See zu bilden und aus irgendeiner Ecke des Badezimmers kann ein Schuh angeschwommen. Es war eine Badelatsche. Tiff fand, sie sei das geeignete Schiff f&#252;r ihn. Er setzte sich darauf und paddelte im Badezimmer umher. Kapit&#228;n Tiff steuerte sein Schiff hinter ein Regal. Ganz eng war die Passage und das Schiff war sehr gef&#228;hrdet eingeklemmt zu werden oder zu kentern. Vorsichtig man&#246;vrierte Kapit&#228;n Tiff den Kahn an einer steilen Wand aus Lockenwicklern vorbei, jeden Moment drohte einer von ihnen hinunter zu st&#252;rzen.</p>
<p>Gerade als Kapit&#228;n Tiff die Steilwand aus Lockenwicklern erfolgreich hinter sich gelassen hatte, h&#246;rte er einen entsetzlichen Schrei. Die Stimme des rothaarigen M&#228;dchens! War es in den See gefallen? Wurde es von einer riesenhaften Wasserschlange bedroht? Vielleicht konnte es nicht schwimmen! Kapit&#228;n Tiff beeilte sich, sein Schiff hinter dem Regal hervor zu man&#246;vrieren, um das rothaarige M&#228;dchen zu retten…</p>
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		<title>11 .  Tiff kocht Spaghetti</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2006 16:07:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Den ganzen Abend hatte Tiff die Ohren des rothaarigen M&#228;dchens und des lustigen Jungen untersucht. Langsam wurde er m&#252;de. Das rothaarige M&#228;dchen und der lustige Junge waren in der K&#252;che und begannen, Gem&#252;se und Zwiebeln zu sch&#228;len. Tiff setzte sich neben sie und wunderte sich, was das wohl werden sollte. Die Zwiebeln wurden in kleine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den ganzen Abend hatte Tiff die Ohren des rothaarigen M&#228;dchens und des lustigen Jungen untersucht. Langsam wurde er m&#252;de. Das rothaarige M&#228;dchen und der lustige Junge waren in der K&#252;che und begannen, Gem&#252;se und Zwiebeln zu sch&#228;len. Tiff setzte sich neben sie und wunderte sich, was das wohl werden sollte. Die Zwiebeln wurden in kleine St&#252;cke geschnitten und Tiff musste furchtbar weinen, obwohl er gar nicht traurig war. Dann waren da wundersch&#246;ne, grosse Tomaten, die wurden auch in kleine St&#252;cke geschnitten. Zusammen mit viel Gew&#252;rz kam alles in einen Topf und wurde gekocht.</p>
<p>Tiff war fasziniert und beschloss, beim kochen zu helfen. Jemand musste ja die Sosse r&#252;hren. Nat&#252;rlich war es eine Kunst, die Sosse zu r&#252;hren und Tiff war sehr gut darin. Er nahm die Kelle und lief unerm&#252;dlich im Kreis um den Kochtopf herum, einmal links, einmal rechts herum. Dabei musste er sehr vorsichtig sein, um nicht die heisse Platte zu ber&#252;hren. Da Tiff aber ein Akrobatikk&#252;nstler war, gelang es im ausgezeichnet. Eine so gut ger&#252;hrte Sosse hatten das rothaarige M&#228;dchen und der lustige Junge bestimmt noch nie gegessen.</p>
<p>Gleichzeitig wurden die Spaghetti gekocht. Tiff hatte die rohen Spaghetti alle mit seinem Schwanz aufgewickelt und wartete, bis das Wasser kochte. Sobald es zu sprudeln begann h&#252;pfte Tiff mit den Spaghetti im Schw&#228;nzchen auf die Abdeckung &#252;ber dem Herd. Er liess sie genau in die Mitte des Topfes fallen, sodass sie sich wie ein Blumenstrauss im Kreis im Kochtopf verteilten. Tiff quitschte vor Freude. Er hatte zum ersten Mal Spaghetti gekocht und es war gar nicht schwierig.</p>
<p>Schwieriger fand Tiff dann, die Spaghetti zu essen. Sie waren furchtbar lang und verhedderten sich dauernd ineinander. An Schluss war Tiff &#252;ber und &#252;ber mit roter Tomatensosse beschmiert und das rothaarige M&#228;dchen musste die verteilten Spaghetti-St&#252;cklein aus seinem Fell heraussuchen. So schmutzig war Tiff noch nie gewesen.</p>
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